Gesellschaft für Informatik e.V.

Lecture Notes in Informatics


WM 2003: Professionelles Wissesmanagement - Erfahrungen und Visionen, Beiträge der 2. Konferenz Professionelles Wissensmanagement, 2.-4. April 2003 in Luzern. P-28, 169-172 (2003).

GI, Gesellschaft für Informatik, Bonn
2003


Editors

Ulrich Reimer (ed.), Andreas Abecker (ed.), Steffen Staab (ed.), Gerd Stumme (ed.)


Copyright © GI, Gesellschaft für Informatik, Bonn

Contents

Externes Wissensmanagement eine neue Form des Wissensmanagements

Marcus Schnell and Axel Kuhn

Abstract


Wissensmanagement ist eine derzeit viel diskutierte Managementform. Am Beispiel der Instandhaltung wird in diesem Beitrag aufgezeigt, wie mit Hilfe von Wissensmanagement eine externe Wissensversorgung verschiedener An- spruchsgruppen aufgebaut werden kann. Dazu wird die methodische Herangehensweise sowie die resultierende Umsetzung der Ergebnisse dargestellt. Die Ausarbeitungen basieren auf Ergebnissen aus dem Sonderforschungsbereich SFB 559 \?Modellierung großer Netze in der Logistik“, Teilprojekt M6 \?Konstruk- 1. Problemstellung Die Instandhaltung von Maschinen und Anlagen ist einer der wichtigsten Prozesse im Unternehmen. Sie garantiert nicht nur die bedarfsgerechte Verfügbarkeit der Produktionssysteme, sondern trägt auch aktiv zu interdisziplinären Aufgabenfeldern wie Umweltund Arbeitsschutz bei. Durch verschiedene Veränderungstreiber (zunehmende Komplexität der Anlagen, neue Gesetzgebung, verringerte Produktlebenszyklen etc.) steigt das Anforderungsspektrum der Instandhaltung derzeit stark an. Die ohnehin schon wissensintensive Dienstleistung Instandhaltung erfährt dadurch einen dynamisch wachsenden Bedarf an Wissen zur Erfüllung der an sie gestellten Anforderungen. 2. Methodisches Vorgehen Ein wesentlicher und bewährter Ansatz zur Bereitstellung, Verarbeitung und Verwaltung von Wissen ist das Wissensmanagement. Verschiedene Umsetzungsvarianten des Wissensmanagements lassen erkennen, dass in der Instandhaltung schon innerbetriebliche Technologien eingesetzt werden (z.B. Teleservice, Expertensysteme etc.). Diese Technologien reichen aber für die Deckung des geforderten Wissensbedarfs nicht aus. Es fehlt eine zusätzliche außerbetriebliche Bereitstellung von instandhaltungsrelevantem Wissen: ein sogenanntes externes Wissensmanagementsystem Instandhaltung. 169 Der Betreiber des externen Wissensmanagementsystems Instandhaltung muss sowohl im Rahmen der Konzeption als auch im späteren Betrieb umfangreiche Aufgaben erfüllen. Diese Aufgaben erstrecken sich von inhaltlichen Bestandteilen wie der Wissensbedarfsermittlung, in der das Nutzerprofil und die Anforderungen der späteren Anwender abgefragt werden, bis hin zur Nennung und Beachtung kritischer Erfolgsfaktoren, die für den effizienten Betrieb des Systems notwendig sind. Bei der den verschiedenen Aufgabenbereichen entsprechenden Konzeption stellt sich heraus, dass sowohl inhaltlich als auch im Sinne eines Geschäftsmodells der Betrieb eines externen Wissensmanagementsystems Instandhaltung sehr sinnvoll erscheint. Kr K it r isc it he E e rfo f lg l sf g ak a to t re r n Wissen e sv n e sv r e w r al a t l u t ng Wissen e sb n e sb d e ar a fs f er e mi r ttl t ung n $\bullet $Dok o um u ent en e t nm n ana n g a em g en em t en $\bullet $Nut u z t erstruktur $\bullet $Aktua t lils i i s e i rung r spro r z o ed e uren $\bullet $Anfor o d r e d rung ru en 6


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GI, Gesellschaft für Informatik, Bonn
ISBN 3-88579-357-1


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