Tiefe Charakterisierung
Abstract
Mehrstufige Beschreibungshierarchien kommen in zunehmen- dem Maße in den verschiedensten Gebieten zum Einsatz. Ob in der Definition von Modellierungssprachenstandards, der Prozeßmodellierung oder in der Beschreibung von (Dom$\ddot $anen-)Referenzmodellen mit dynamischer Typebene, immer werden Be- schreibungshierarchien mit mindestens drei Ebenen genutzt. Die Beziehung der Be- schreibungsebenen untereinander beruht typischerweise auf der Instanziierung, welche aber traditionell nur f$\ddot $ur zwei Ebenen ausgelegt ist. Dieser Beitrag thematisiert das Bed $\ddot $urfnis, Eigenschaften dennoch $\ddot $uber mehr als eine Ebenengrenze hinweg festzulegen, und schl$\ddot $agt, nach der Erl$\ddot $auterung einiger konventioneller L$\ddot $osungsm $\ddot $oglichkeiten, die Anwendung von “tiefer Instanziierung” vor, die als konservative Erweiterung der zweistufigen Instanziierung eine nat$\ddot $urliche und pr$\ddot $agnante Charakterisierung von Modellelementeigenschaften $\ddot $uber mehrere Ebenengrenzen hinweg erlaubt.
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