Gesellschaft für Informatik e.V.

Lecture Notes in Informatics


WM 2003: Professionelles Wissesmanagement - Erfahrungen und Visionen, Beiträge der 2. Konferenz Professionelles Wissensmanagement, 2.-4. April 2003 in Luzern. P-28, 357-362 (2003).

GI, Gesellschaft für Informatik, Bonn
2003


Editors

Ulrich Reimer (ed.), Andreas Abecker (ed.), Steffen Staab (ed.), Gerd Stumme (ed.)


Copyright © GI, Gesellschaft für Informatik, Bonn

Contents

Vorgebaute Informationsräume für Informationsrecherchestrategien in wissensintensiven Geschäftsprozessen

Wolf Engelbach

Abstract


Zielsetzung im Projekt PREBIS (Pre-built information space) ist es, den für ein Unternehmen zur Verfügung stehenden Informationsraum mit rollenspezif i- schen und aufgabenbezogenen lernfähigen Wegweisern zu versehen. Dafür werden aus Prozessbeschreibungen und Dokumenten Ontologien generiert sowie Verfahren des Information Retrievals so verknüpft, dass Informationsrecherchen intelligent unterstützt werden. Zur Anforderungsdefinition werden die Informationsrecherchestrategien von Mitarbeitern in wissensintens iven Geschäftsprozessen analysiert. Im Workshop werden die Ergebnisse der Analyse vorgestellt; dieses Papier skizziert den zugrunde liegenden Ansatz und die verwendete Methodik. Innovationen für die Informationsrecherche Der Bestand an Informationen, derer sich Unternehmen bedienen können, ist so groß und unübersichtlich, dass er im Rahmen von Aufgaben der Mitarbeiter kaum sinnvoll nutzbar erscheint. Dies gilt insbesondere für schwach strukturierte wissensintensive Geschäftsprozesse mit unterschiedlichen Akteuren wie der Erschließung neuer Marktsegmente, dem Projektmanagement, Entwicklungsaufgaben oder dem Service von Investitionsgü- tern (vgl. [ALS02], [FG02], [KW00]). Die klassischen Ansätze der besseren Dokumentenablage scheitern nicht nur an der Bequemlichkeit der Dokumentersteller oder dem Indexierungsaufwand, sondern auch daran, dass viele Informationsquellen wie Fachdatenbanken oder Lieferanteninformationen nicht direkt durch das Unternehmen gepflegt, also auch nicht unter seiner Kontrolle sind (vgl. [FG02]). Bisherige Ansätze für abstrakte Top-Down-Ontologien (\?Begriffswelten“) stoßen oft an ihre Grenze, da die verwendeten Ausdrucksweisen zu weit von den in Dokumenten und Geschäftsprozessen verwendeten Begriffen entfernt sind.


Full Text: PDF

GI, Gesellschaft für Informatik, Bonn
ISBN 3-88579-357-1


Last changed 04.10.2013 17:57:11