Gesellschaft für Informatik e.V.

Lecture Notes in Informatics


Modellierung 2012 P-201, 219-234 (2012).

Gesellschaft für Informatik, Bonn
2012


Copyright © Gesellschaft für Informatik, Bonn

Contents

Referenzmodelle für Telemonitoring-Dienstleistungen in der Altenhilfe

Alexander Rachmann

Abstract


Gesundheitsdienstleistungen im Allgemeinen und Telemonitoring-Dienstleistungen im Speziellen werden aufgrund des demographischen Wandels immer wichtiger. Gleichzeitig fehlen Best Practices, die die Anwendung von Telemonitoring dokumentieren. Im Rahmen des Projekts \?Sicherheit im Zuhause und Unterwegs“ wurde eine Telemonitoring-Dienstleistung entwickelt. Aus diesem Projekt wurden technologieneutrale Referenzmodelle entwickelt. Eine Bewertung, Zusammenfassung und ein Ausblick schließen den Beitrag. Stichwörter: Telemonitoring, Dienstleistungen, Gesundheitsmarkt, Altenhilfe, Re- ferenzmodell, Referenzmodellierung 1 Telemonitoring-Dienstleistungen Die westliche Gesellschaft befinden sich derzeit in einer Phasen von starken Veränderung der Bevölkerungszusammensetzung, allgemein bezeichnet als demographischer Wandel. Ein Aspekt des demographischen Wandels ist, dass der relative Anteil von alten Menschen an der Gesamtbevölkerung zunimmt. Da der Mensch im Alter tendenziell mehr Gesundheitsdienstleistungen nutzt als der junge Mensch, steigen Bedarf und Kosten für die Gesundheit an. Davon betroffen ist auch die Altenhilfe: Immer mehr alte Personen müssen in ihrem Zuhause betreut werden, menschliche Ressourcen für diese Betreuung sind teuer und werden wahrscheinlich zukünftig nicht ausreichend vorhanden sein. Vor diesem Hintergrund wird diskutiert, welche Leistungen automatisiert werden können, u.a. Telemonitoring-Dienstleistungen (vgl. hierzu das Motto \?Rationalisierung vor Rationierung“, z.B. [Kli06], [EHSH08]). In diesem Beitrag wird ein technologieneutrales Referenzmodell für Telemonitoring-Dienstleistungen in der Altenhilfe vorgeschlagen. In Kapitel 1 wird eine Einführung in das Telemonitoring bzw. Telemonitoring-Dienstleistungen gegeben. Kapitel 2 stellt das Projekt vor, in dem die Referenzmodelle entwickelt wurden. In Kapitel 3 werden die Modelle vorgestellt. In Kapitel 4 wird eine Bewertung der Referenzmodelle vorgenommen, grob nach den Kriterien von [Fra07] strukturiert. Kapitel 5 schließt mit einer Zusammenfassung und einem Ausblick den Beitrag.


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Gesellschaft für Informatik, Bonn
ISBN 978-3-88579-295-6


Last changed 04.10.2013 18:38:07