Gesellschaft für Informatik e.V.

Lecture Notes in Informatics


Informatik bewegt: Informatik 2002 - 32. Jahrestagung der Gesellschaft für Informatik e.v. (GI), 30. September - 3.Oktober 2002 in Dortmund. P-19, 183-220 (2002).

GI, Gesellschaft für Informatik, Bonn
2002


Editors

Sigrid E. Schubert (ed.), Bernd Reusch (ed.), Norbert Jesse (ed.)


Copyright © GI, Gesellschaft für Informatik, Bonn

Contents

Eine Zukunft ohne Menschen!? Die Rolle der Medizininformatik für behinderte Menschen

Erdmuthe Meyer Zu Bexten

Abstract


Die Überalterung der Bevölkerung in Deutschland führt in der Zukunft zu einem Mangel an Arbeitskräften. Durch die modernen Möglichkeiten der Informatik kann die Integration körperbehinderter Menschen, in der Bundesrepublik Deutschland ist derzeit jeder zwölfte Einwohner schwerbehindert, verstärkt und ihre Einsatzfähigkeit erweitert werden. Dann können diese Menschen die gleichen Arbeiten mit der gleichen Effektivität durchführen, wie ihre nichtbehinderten Kollegen. Sie können so die Lücke, die durch die Überalterung entsteht, schließen. So betrachtet zählt die eingesetzte Technologie, ähnlich wie ein Rollstuhl, zur medizinischen Ausstattung. Unter Medizininformatik kann man also nicht nur die Informationstechnologie, die zur Diagnostik von Krankheiten oder deren Behandlung dient, verstehen, sondern auch solche, die kranken oder behinderten Menschen das Alltagsleben, aber auch das Arbeitsleben, erleichtern können. Das heißt, es müssen Technologien entwickelt werden, die es behinderten Menschen ermöglichen über ihre Behinderung hinaus ins normale gesellschaftliche Arbeitsleben integriert zu werden. Dadurch können die Behinderten nicht nur das durch ihre Behinderung eingeschränkte Maß an Arbeitsleistung erbringen, sondern dieses durch den Einsatz der Informationstechnologien wesentlich erhöhen. Einige dieser vielfältigen Möglichkeiten sollen im folgenden am Beispiel von blinden- und sehbehindertengerechten Arbeitsplätzen inklusive Hilfsmittel vorgestellt werden.


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GI, Gesellschaft für Informatik, Bonn
ISBN 3-88579-348-2


Last changed 04.10.2013 17:54:53