Optimierte Protokolle für Web Services mit Begrenzten Datenraten
Abstract
Web Services konnten sich in den letzten Jahren als universelle Middlewa- re-Technologie in vielen Bereichen der Informatik etablieren. Durch den konsequenten Einsatz von Web-Standards - zu nennen ist hier vor allem XML - erm$\ddot $oglichen Web Services die Realisierung von verteilten Anwendungen auch in stark heterogenen Um- gebungen. Allerdings bringt der durchg$\ddot $angige Einsatz von XML auch einen erheblichen Nachteil mit sich: Die Darstellung aller Daten als Text verursacht im Vergleich zu $\ddot $alteren Middleware-Technologien mit bin$\ddot $arer Datenrepr$\ddot $asentation (z. B. CORBA oder Java RMI) ein deutlich h$\ddot $oheres Datenaufkommen. Zwar spielt dieser Nachteil bei modernen, drahtgebundenen Netzwerken kaum noch eine Rolle, denn hier reicht die zur Verf$\ddot $ugung stehende Datenrate in aller Regel aus; in Anwendungsfeldern aber, in denen die Kommunikation $\ddot $uber eine Funkschnittstelle erfolgt, konnte sich die Web-Service- Technologie bislang nicht durchsetzen. Um Web Services auch hier effizient implementieren zu k$\ddot $onnen, hat der Autor im Rahmen seiner Dissertation verschiedene Konzepte zur Reduzierung des Datenaufkommens bei der Web-Service-Kommunikation untersucht. Im folgenden Beitrag fasst er die wichtigsten Ergebnisse seiner Dissertation zusammen.
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